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Alexander von Obert

Ein persönlicher Weg zur Benutzerinstruktion

Alexander von Obert
Urbanstr. 2
90480 Nürnberg
Tel. 0911 403903
Fax 0911 403904
E-Mail: Alexander von Obert

Entwickler leben in ihrer eigenen Welt.
Natürlich muss die Kommunikation mit dem Benutzer des Produkts funktionieren. Bei sehr innovativen Produkten steht jedoch oft ganz andere Kommunikationsprobleme im Vordergrund - zwischen Entwickler und Autor der Produktunterlagen. Das beginnt bei der introvertierten, voll auf die Aufgabe konzentrierten Persönlichkeit manches Entwicklers und endet bei einer völlig neuen Begriffswelt, die für das Produkt geschaffen werden muss.
Gespräche unter Ingenieuren
In solchen Fällen muss der technische Redakteur mehr beherrschen als nur sein eigenes Fachgebiet. Er braucht zusätzlich tiefe Einblicke in die große Welt der Entwickler. Gerade in der Schlussphase eines Projektes liegen die Nerven blank und dann soll der Entwickler den ganzen Kram auch noch einem Laien erklären? Hier sind beim technischen Redakteur Einfühlungsvermögen und breites technisches Hintergrundwissen gefordert.
Oft muss die Funktion erst aus der Entwicklungsgeschichte des Produkts extrahiert werden. Regelmäßig lassen sich z.B. die Bezeichnungen von Teilen nur noch historisch begründen, denn im Lauf der Entwicklung änderte sich deren Funktion drastisch.
"Das kriege ich schon selber zusammen..."
Wer selbst als Entwickler arbeitete und für die CeBIT ein Projekt abschließen musste, kennt die Probleme aus eigener Erfahrung. Und wer sich sowohl unter einem "Vierquadranten-Regler" als auch unter einer "Objektklasse" oder "EMV" etwas vorstellen kann, kann sich so manches selber zusammenreimen. Das ist oft bitter nötig, weil Entwickler sehr viele Zusammenhänge nur noch im Unterbewusstsein verwenden und kaum je zu Papier bringen.
In der Redaktionskonferenz führt das dann zu Aussagen wie: "Das stimmt zwar, aber wer hat Ihnen das denn so erklärt?" "Ist doch logisch, wie sollte es denn sonst sein!"
Eigene innovative Lösungen
Wie kombiniert man aber diesen Entwicklerhintergrund mit eineinhalb Jahrzehnten Berufspraxis in der technischen Dokumentation? Indem man selbst immer wieder innovative Lösungen schafft und so die eigene Technikfaszination auslebt - vom Amateurfunk seit 1972 (Rufzeichen DL4NO) über diverse Eigenbau-Rechner ab 1977 und einer Mailbox seit 1987 bis zum objektorientierten Autorensysten für Cross-media Publishing heute.
Damit pflege ich z.B. meine eigene
Website: Etwa 170 HTML-Seiten sind mit mehr als 1300 Links verbunden. Das Ergebnis ist ein zu wesentlichen Teilen automatisch erzeugtes Online-System mit direkten Pfaden zur gesuchten Information. Auch ein elektronischer Tagungsband für eine Fachtagung   entstand auf diesem Weg: 128 HTML-Seiten mit 775 Links und 68 eingebetteten PDF-Dokumenten.
Fachjournalismus als Kür
Eine spezielle Herausforderung ist, solche Informationen auch einem breiteren Fachpublikum zugänglich zu machen. Artikel in  Fachzeitschriften zwingen dazu, innerhalb eines sehr begrenzten Raums auf den Punkt zu kommen und dabei auch noch einen leichten, angenehm lesbaren Stil zu pflegen.
Know-how weitergeben
Und wie passt hier noch Beratung hinein? Einmal gehört das Aufbereiten von Informationen zum normalen Handwerkszeug. Erfahrung als Hintergrund für Fachberatung oder auch Vorträge sammelte sich im Lauf von 15 Berufsjahren mit intensiver Weiterbildung genug an.
Die zahlreichen Einladungen zu Vorträgen, Workshops usw. lassen darauf schließen, dass die Teilnehmer regelmäßig etwas mitnehmen. Auch die angehenden Kollegen kommen nicht zu kurz durch meinen Lehrauftrag an der Fachhochschule Ansbach.

Mehr Informationen ...

... finden Sie auf meiner Website:

http://www.techwriter.de

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